Über mich und diesen Podcast

Was du schon immer über den Macher von “Wo Mädchen noch wilder als Kühe sind” wissen wolltest…

 

 

 

…steht hier nicht. Das wüsst ich aber.
Wobei so eine leichte persönliche Note steigert bestimmt die Hörerbindung, wirkt authentisch, ist einfach sympathisch. Der Hörer will schließlich wissen, mit wem es zu tun hat.
Ich gebe zu, mich interessiert genauso, wenn ich Podcasts höre wer sich hinter der Stimme verbirgt. Man ist doch schließlich neugierig, klar.

Genug der Vorrede. Ich bin Stefan, männlich, Mitte 40, im besten Alter, Baujahr 72, wen interessieren schon Zahlen? Ich mache diesen kleinen Podcast seit Juni 2015.
Warum ich das mache? Weil es mir Spaß macht, weil ich selber gerne Podcasts höre (im Wesentlichen auch alles Personal-Podcasts).
Angefangen habe ich das Ganze, eigentlich als kleines Experiment für mich selbst. Ich wollte einfach mal ausprobieren, ob mir das langfristig Spaß macht und ein klein wenig, als eine Art Selbstreflexion. Einfach mal das was mir so durch den Kopf geht, Ideen die ich habe und der ganze andere Stuss raushauen.- Ohne tieferen Sinn oder größeres Ziel.
So hab ich das eine Weile gemacht und wurde glaube ich am Anfang hauptsächlich von der Liebsten, die natürlich ein wichtiger Bestandteil diese Podcasts ist, eventuell noch von meinen Kindern und sonst von keinem gehört…
Im Spätherbst 2015 habe ich dann einen weiteren Schritt in Richtung Öffentlichkeit getan und das Dingen hier ein wenig über Twitter bekannter gemacht. Recht schnell hatte ich auch mehr Hörer, entdeckte selbst andere Formate und wurde ein Teil einer wirklich sehr schönen Com­mu­ni­ty. Hier tummeln sich andere Podcaster mit, ähnlichen Formaten. So kam eins zum anderen. Podcaster A erwähnte „Wo Mädchen noch wilder als Kühe sind“ in seinem Podcast, worauf Podcaster B sich geneigt fühlte bei mir reinzuhören und vielleicht auf das einzugehen, was ich im Podcast erwähnt hatte. Ich wiederum wurde dadurch ebenfalls auf Podcaster B aufmerksam, hörte seine Folgen. Reagierte auf irgendwas aus seinem Podcast und so weiter und sofort.
Feedback, Austausch, Interaktion oder nur ein kurzes „höre gerade deine Folge“, dass ist es was für mich am Podcasten den Reiz ausmacht. Klar freut man sich, wenn die Episode häufig geladen wurde, aber eigentlich ist es hauptsächlich das. Ich mache das genauso gerne für zwei Hörer die mir hier und da die Rückmeldung geben, dass sie den Blödsinn, den ich verzapfe gerne mögen und reinhören, wenn sie Zeit haben.

Warum hat die Sache eigentlich diesen unsäglich langen Namen? Ganz einfach, ich wohne im Sauerland, komme aber ursprünglich aus dem Ruhrpott. Was mein Ruhrpottslang nur schwerlich verbergen kann. Um ehrlich zu sein, fand ich das früher ganz fürchterlich, wie ich spreche und habe mich über jedes einzelne “dat” und “wat” geärgert. Mittlerweile kann ich damit umgehen und setze es sogar gerne mal ganz bewußt als Stilmittel ein. Wie auch immer, so krude das Ruhrgebiet ist, so schräg ist das Sauerland mit seinem schon speziellen Schlag Menschen. Das fällt mir immer wieder auf und sei es in auch noch so kleinen Begegnungen.
Obwohl es nicht nur darum geht, fand die das als Aufhänger ganz passend und habe den Titel deshalb so gewählt, dabei habe ich mir erlaubt eine Textzeile aus dem allseits bekannten Sauerlandlied von Zoff ein wenig abzukürzen (sonst wäre der Titel noch länger geworden und bei Podcast-Titeln zählt schließlich jeder Buchstabe).
Wer es tatsächlich nicht kennt, der Refrain des Liedes geht so:

Sauerland, mein Herz schlägt für das Sauerland,
begrabt mich mal am Lennestrand.
Wo die Misthaufen qualmen, da gibt’s keine Palmen.
Sauerland, mein Herz schlägt für das Sauerland,
vergrabt mein Herz im Lennesand,
wo die Mädchen noch wilder als die Kühe sind.

Sauerland (Zoff, 1982)

 

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